Standards für die Juryarbeit

Standards für die Juryarbeit am Gütesiegel (Stand. 01.01.2020)

 

1.) Formale Bedingungen

– Eine ausführliche Beratung durch einen Regionalleiter oder Fachberater BO hat stattgefunden.

– Die Dokumentation wurde fristgerecht abgegeben und ins Internet eingestellt.

– Die geforderten Inhalte sind vollständig vorhanden.

– Die Schule schildert in ihrer Kurzbeschreibung ihr Umfeld, ihre Besonderheiten, ihr

Schülerklientel und die Probleme, mit denen sie sich konfrontiert sieht und schafft so die Folie,

vor deren Hintergrund eine angemessene Bewertung der Dokumentation erfolgen kann.

– Die vorgeschriebenen Formblätter wurden verwendet

– Die BSO-Maßnahmen der Schule wurden den 3 Kompetenzfeldern zugeordnet und die

intendierten Kompetenzen angekreuzt

– Die näher beschriebene Projekte (Mindestens 3) wurden markiert.

 

2.) Schulinternes BO-Konzept (Anforderungen an die Erlasslage)

– Ein durchgängiges Berufs- und Studienorientierungskonzept der Schule ist vorhanden.

– Es wird deutlich, dass BSO eine Gesamtaufgabe der

ganzen Schule ist. (Einbindung aller/vieler Fächer und Lehrkräfte)

– Die Kompetenzorientierung als Strukturierungswerkzeug und Zielekatalog wird angewandt.

– Der vorgeschriebene Zeitumfang der Berufsorientierungsmaßnahmen wird eingehalten oder

übertroffen.

– Es haben Kompetenzfeststellungsverfahren in der vorgeschriebenen Form stattgefunden.

und die Ergebnisse sind in geeignete Folgemaßnahmen eingeflossen.

– Der Berufsorientierungsprozess ist ausführlich und nachvollziehbar dokumentiert?

(BerufsPass / Berufswahlmappe / o.ä.)

– Die Verantwortlichkeiten für die kontinuierlichen BO-Prozesse der Schule sind festgeschrieben.

– Evaluierungen finden regelmäßig statt.

 

3.) Bewertung der Projekte

– Die Inhalte und Ziele des Projekts werden klar beschrieben und die Relevanz für die

Berufsorientierung wird deutlich.

– Das Projekt ermöglicht den Schülern praxisbezogene Erfahrungen zu machen.

– Möglichst viele Schüler, Lehrerpersonen und außerschulische Kooperationspartner wirken

sinnvoll an dem Projekt mit.

– Das Projekt ist auf Langfristigkeit und Kontinuität ausgelegt.

– Die Nachhaltigkeit des Projektes wird ausreichend dokumentiert.

– Die Evaluierungsmaßnahmen (vor allem bei Wiederholungsprojekten) und die daraus

abgeleiteten Maßnahmen werden nachvollziehbar beschrieben.

– Die Beschreibung des Projektes wird durch Informationen im Internet (Verweise) so ergänzt,

dass der Jury eine fundierte Bewertung möglich ist.

– Das Projekt hebt sich in Idee und/oder Umsetzung vom normalen Schulbetrieb ab und kann

ein gutes Vorbild für andere Schulen sein.Kooperation mit anderen Schulen und außerschulischen Organisationen

– Wo immer es angemessen und hilfreich ist, werden außerschulische Partner in die Projekte

eingebunden.

– Es gibt mindestens zwei Schulprojekte im Rahmen der Berufsorientierung, die

regionale Betriebe als Kooperationspartner haben.

  + Die Art und der Umfang der Zusammenarbeit wurden ausführlich dargestellt.

  + Unterlagen dazu wurden zur Verfügung gestellt.

  + Vertreter der Unternehmen waren ggf. bei der Schulbegehung zugegen und ansprechbar.

– Die Rolle der außerschulischen Partner wird in einem Vertrag mit der Schule festgehalten.

– Ein fortlaufender Dialog zwischen Schule und Partnern findet statt.

 

4.) Elternarbeit

– Die Eltern sind als wichtigste Berater der Schüler wo immer möglich in geeigneter Weise in die

berufsorientierenden Maßnahmen der Schule einbezogen.

– Die Schule setzt Strategien ein, um auch wenig interessierte Eltern, solche mit

Migrationshintergrund und bildungsferne Elternhäuser in den BO-Prozess ihrer Kinder zu

integrieren.

 

5.) Schwerpunkt: „Evaluationen“ (besonders bei Wiederbewerbungen)

 Die Weiterentwicklungen und Änderungen der zu bewertenden Projekte in den letzten Jahren

werden ausführlich dokumentiert. (Umfang, Ausgestaltung, Ergebnisse)

 Die Erkenntnisse und Erfahrungen, die den Veränderungen (bzw. der Beibehaltung) der

Gütesiegelprojekte zugrunde liegen, werden nachvollziehbar erläutert.

(Evaluationsbeschreibungen, Methoden)

 

6.) Selbsteinschätzung der Schule

– Die Schule konnte nachhaltig darlegen, aus welchen Gründen sie das Gütesiegel erhalten

sollte.